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Wann: Montag, 6. März 2016 um 19 Uhr
Wo: Infoladen Salzburg Lasserstrasse 26, 5020 Salzburg

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] lädt ein zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema:
Roh, randalierend, rassistisch – also sittlich intakt: Der Fußballfan und seine Kultur
Referent ist ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt

„Das hat mit Fußball- und Fankultur nicht das Geringste zu tun!!“
– heißt es über den Aufsteiger RB Leipzig, der nichts anderes tut als die 15 anderen Mannschaften der Liga, und seine „Dosen-Söhne“, die nichts anderes tun als die Fans der anderen Klubs;
– heißt es zugleich über diejenigen, die dieses Urteil über den RB Leipzig und seine Fans nicht nur teilen, sondern der Verachtung, die darin liegt, in Wort und Tat Luft verschaffen;
– heißt es regelmäßig von Seiten der Klub-Offiziellen, der Fan-Vertreter, der Presse … über diejenigen, die in und vor den Stadien ihre Anhänglichkeit an den eigenen Verein als Verachtung gegenüber jedem Gegner und seinen Fans ausleben;
– heißt es über die dazugehörigen Gewaltexzesse auch aus dem Mund der Sprecher von Polizeidirektionen, die gleichwohl jedes Fußballspiel als wöchentlichen Ausnahmezustand vorbereiten;
– heißt es so regelmäßig wie eintönig über alle ‚Vorfälle‘ von Rassismus und sonstigen Formen von Diskriminierung, die eintönig und regelmäßig ‚am Rande‘ des fröhlichen Rasenballspiels auftreten.
Was für ein Quatsch, das alles. Jeder weiß, dass ‚so etwas‘ ganz fest zum Fußball und seiner Fankultur gehört. Wir erklären auf unserer Veranstaltung, wieso und inwiefern. Und wir klären damit auch, warum diese bedeutende Parallelgesellschaft ihren guten Ruf in der Nation einfach nicht verliert.

Wann: Samstag 10. Dezember 2016 um 19 Uhr
Wo? Infoladen Salzburg Lasserstrasse 26, 5020 Salzburg

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] lädt ein zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema:
Der Rechtsruck in den westlichen Demokratien: „Wir sind das Volk!“ im Krisenmodus
Referent ist ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt

Ankündigungstext:
„Wir sind das Volk!“ – Dieser Ruf gilt seit zweieinhalb Jahrzehnten als größte anzunehmende Aufmüpfigkeit und Anspruchshaltung eines Volkes gegenüber seiner Herrschaft, ohne die es peinlicherweise noch nicht einmal wüsste, wem es diese Tatsache mitteilen sollte. Woher kommt das?

„Wir sind das Volk!“ – In diesem empörten Aufschrei darf jede Unzufriedenheit mit jeder der beschissenen sozialen Lagen mitgedacht werden, von denen das Volk so viele – und in Krisenzeiten immer mehr – auszuhalten hat. Und gleichzeitig wird keine einzige davon in dieser Parole benannt. Wie geht das?

„Wir sind das Volk!“ – Diese stolze Selbstbezichtigung zielt so selbstverständlich, dass es nicht einmal dazu gesagt werden muss, vor allem darauf ab klarzustellen, dass andere nicht zu diesem feinen Kollektiv gehören. Dass denen also diejenigen Privilegien zu entziehen sind, von denen die Rufer aus irgendeinem Grunde der Meinung sind, sie seien mit der Zugehörigkeit zum Volk – zumindest eigentlich – verbunden. Wie kommen sie darauf? Den Rest des Beitrags lesen »

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