Donnerstag, 6. Dezember, 2012 – 19:00 – 21:30
Sub Salzburg, Müllner Hauptstraße 11b, Salzburg 5020

Wer politisch sensibel ist, gendered seine Texte, schreibt inkludierend und nicht-diskriminierend — bezieht also alle ein und pöbelt verbal nicht herum. Die häufigste Kritik daran wirft der Politischen Korrektheit vor, dass nicht weniger Rassismus oder Abschiebungen in der Welt wären, wenn man von Seminar-Teilnehmer*innen spricht und rassistische Ausdrücke ersetzt zB. durch Schwarze, Dunkelhäutige oder Stärkerpigmentierte. Kurz: Sprachpolitik ändere nichts. Verfechter*innen von politischer Korrektheit hingegen sehen das zuweilen noch ein, halten es aber dennoch für sinnvoll, (auch) auf der sprachlichen Ebene gegen Diskriminierung vorzugehen.
Wir werden die Argumente dahinter vorstellen und begründen, warum wir es für politisch falsch halten, Positionen danach zu beurteilen, ob die Sprache den Test auf politische Korrektheit besteht.

Die Veranstaltrung wird organisiert von der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] (https://geskrit.wordpress.com/), den Vortrag hält eine Aktivistin der Jungen Linken (JL) (http://junge-linke.org/).

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