Diskussionsabende:

Jeweils am 2. Mittwoch im Monat im SUB Salzburg, Müllner Hauptstraße 11b, um 19:00

12. Oktober 2011: Sozialstaat

Der Sozialstaat genießt bei vielen Linken hohes Ansehen. Das Argument ist dabei: „Der Sozialstaat mildert die Armut!“ – Die prinzipielle Frage aber, wieso die Menschen überhaupt arm sind, wird selten aufgeworfen.
Wir wollen im Rahmen des Diskussionsabends zuerst Thesen zum Sozialstaat präsentieren und diskutieren. Dann schauen wir uns die Funktionsweise von zentralen sozialstaatlichen Maßnahmen an (z.B. Arbeitslosenversicherung).

Der Flyer zur Veranstaltung als Download.

9. November 2011: „Überflüssige“

Immer wieder hört und liest man von „überflüssiger Bevölkerung“. Sarrazin hat von „Überflüssigen“ geschrieben, und auch in Bezug auf die „Dritte Welt“ spricht so manche_r davon, dass es zu viele Menschen gäbe und man diese nicht „brauchen“ könne. Aber was heißt das denn: Man „braucht“ einen? Wofür denn? Und wer bestimmt denn, wie viele Menschen es braucht? Wer ist das „man“, das eine_n braucht oder nicht braucht?
Im Zuge des Diskussionsabends klären wir gemeinsam, was es heißt, im Kapitalismus „brauchbar“ zu sein. Es wird sich dabei zeigen, dass es keine gemütliche Sache ist, „brauchbar“ zu sein – und dass es noch viel ungemütlicher ist, „überflüssig“ zu sein.

Der Flyer zur Veranstaltung als Download.

14. Dezember 2011: Bildung im Kapitalismus

„Hurra, hurra, die Schule brennt“, so ein Hit in den 1980ern, der auch noch heute gerne gehört wird. Vielen Menschen gefällt das Lied, weil sie (fast) nur negatives mit dem herrschenden Bildungssystem verbinden. Das ist kein Wunder, da Bildung im Kapitalismus über Konkurrenz abgewickelt wird. Bildung im Kapitalismus ist zuallererst Selektion, das heißt, dass die grundlegende Regel ist: es kann nur „Sieger_innen“ geben, weil es immer „Verlierer_innen“ gibt. Anders formuliert: Es gibt nur eine „Bildungselite“, weil massenhaft Menschen von Bildung ausgeschlossen werden – ganz bewusst, mit System. Insofern greifen auch bekannte Sprüche wie, „Man muss sich nur anstrengen“, zu kurz.
Wir wollen im Zuge des Abends Thesen und Argumente zur Bildung im Kapitalismus präsentieren und diese mit euch debattieren.

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