Eine Leseempfehlung sei ausgesprochen für zwei Texte der Gruppen gegen Kapital und Nation. Diese zwei Texte erscheinen im Bemühen um Kurzanalysen zu Staat, Kapital und bürgerlicher Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie.

Wer Interesse an einem englischsprachigen Text hat, den*der sei Critisticuffs‘ Covid-19 and Crisis-20 ans Herz gelegt.

Wir diskutieren kurz darüber, ob das Argument die Menschen „sind halt von Natur aus so“ etwas taugt.

Ist in Zeiten wie dem Coronavirus nun endlich zusammenhalten und zusammenrücken angesagt? Sind wir jetzt alle in Österreich, egal ob Politikerinnen, Arbeitnehmerinnen und Unternehmen alle eine große Familie die zusammen anpacken muss?

Klar ist, dass es in einer Welt, in der Menschen quer über den Globus reisen und Warentransport weit verbreitet ist, zu solchen Epedemien bzw. Pandemien kommen kann. In so einer Situation können die Massnahmen (Einschränkungen der sozialen Kontakte um die Kurve der Infektionen abzuflachen) Sinn machen.

Jedoch hat so eine Pandemie in einer Gesellschaft und einer Wirtschaft wie der unserigen besondere Auswirkungen, die nicht mit „Team Österreich“ Aufrufen unter den Tisch gekehrt werden sollten. Den Rest des Beitrags lesen »

Wie passt eine Koalition mit #Kurz mit sozialer #Gerechtigkeit zusammen? Anhand eines Ö1 Interviews mit Sigrid Maurer soll gezeigt werden, dass das sogar sehr gut zusammen passt. Kein Lob der sozialen Gerechtigkeit! #schwarzgrün #türkisgrün

Im orf.at Artikel Handels-KV – Versammlungen sollen Verkauf stören wird die Gewerkschaft folgendermaßen zitiert:

Die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Handels gibt eine ordentliche Gehaltserhöhung her und die Arbeitgeber sollten bedenken, dass jeder zusätzliche Euro wieder in den Inlandskonsum fließt.

Dieses Argument der Gewerkschaft soll uns mitteilen: Es läge doch im Interessen aller die Löhne zu steigern. Denn dadurch wächst die Kaufkraft und von dieser erhöhten Kaufkraft profitieren doch auch die Unternehmen. Da soll uns jedoch die Gewerkschaft das Unternehmen zeigen, welches gerne mehr Lohn zahlt um die Kaufkraft zu erhöhen. Das wäre ja im besten Falle ein Nullsummenspiel für dieses Unternehmen!

Richtig ist vielmehr: Alle Unternehmen konkurrieren um die vorhandene Kaufkraft. Alle freuen sich, wenn diese größer wird. Kein Unternehmen erhöht aber freiwillig die Löhne, die sind ja ein Abzug von Profit.

Passend auch dazu die Broschüre der Gruppen gegen Kapital und Nation mit dem Titel: Will das Kapital die Löhne immer nur senken?

Auch dieses Jahr veranstalten die Gruppen gegen Kapital und Nation ein kleines aber feines Workshop Wochenende in Nürnberg. Dieses Jahr findet es vom 4. – 6. Oktober statt.

Die Themen reichen von den Idealen der grünen Partei über Venezuelas Widerstand gegen die ‚Sachzwänge‘ des Weltmarkts bis hin zur Einführung in die Kapitalismus Kritik und der Auseinandersetzung mit Formen von Konsumkritik.

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg wird dort einen Workshop halten und organisiert gemeinsam eine Fahrt von Salzburg nach Nürnberg. Wer Interesse hat dort dabei zu sein und/oder gemeinsam dort hinzureisen, meldet sich einfach bei geskrit@riseup.net. Details zum Workshop Wochenende findet sich hier.

Nürnberg

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] ist jetzt auch auf Instagram zu finden. Neben Veranstaltungsankündigungen und Textempfehlungen werdet ihr mit allerlei anderen „unterhaltsamen“ und „fetzigen“ Bildern belohnt.

Auf der Website der Gruppen gegen Kapital und Nation gibt es nun eine Seite auf der alle (noch für gut befundenen) Broschüren und Flugblätter zu finden sind. Eine komfortable Art und Weise sich einen Überblick über die inhaltliche Arbeit der Gruppen zu verschaffen. Einfach mal reinschauen, PDFs runterladen und bei Gefallen bestellen und verteilen!

Ort: Anna 96 – Vereinslokal der autonomen Wohnfabrik in der Poschingerstraße 10
Datum und Zeit: Dienstag 18. Juni um 18 Uhr

In einer Diskussion mit befreundeten Marxist*innen, die sich um Wert(kritik) und was eigentlich am Kapitalismus zu kritisieren ist gedreht hat, wurde die Idee geboren, sich mit dem Begriff „Wert“ im Kapital von Marx noch einmal auseinander zu setzen.

Gemeinsam lesen wir den Text „Der Wert“ – einen Text des Gegenstandpunkts und diskutieren darüber. Jeder eingeladen derdie Interesse zum Thema hat. (Wir überspringen die Einleitung und starten bei I.1)

Teaser:

[…] Die Tatsache, dass der Reichtum an Gütern, von denen die Menschen heutzutage leben, arbeitsteilig produziert wird, dass also in jedem Produkt ein Stück der gesellschaftlich geleisteten Arbeit steckt, ist banal und nichts, was zu beweisen oder zu erklären wäre; auch Marx macht davon kein Aufhebens. Von Interesse ist die Frage, welchen Zwecken und Notwendigkeiten eine arbeitsteilige Produktion gehorcht, in der keine planende Instanz die Arbeit aufteilt, in der weder die inhaltliche Spezifikation noch der jeweilige Umfang der zu leistenden Arbeiten bedarfsgerecht festgelegt oder überhaupt ermittelt werden; in der vielmehr die Herstellung des Reichtums an Gütern auf Gelderwerb berechnet ist und seine Verteilung übers Geld stattfindet. […]

Imperialismus, so lernt man es in der Schule, das war die Politik von Staaten vor 100 Jahren. Da gab es noch richtige Imperien, die Kolonialreiche, wie z.B. das British Empire. Diese Zeit ist vorbei und daher gäbe es heute keinen Imperialismus mehr.

Der Text der Gruppen gegen Kapital und Nation stellt sich die Frage: Wie sieht es damit heute aus?

RSS Gruppen gegen Kapital und Nation

  • Ein Fehler ist aufgetaucht - der Feed funktioniert zur Zeit nicht. Probiere es später noch einmal.