Imperialismus, so lernt man es in der Schule, das war die Politik von Staaten vor 100 Jahren. Da gab es noch richtige Imperien, die Kolonialreiche, wie z.B. das British Empire. Diese Zeit ist vorbei und daher gäbe es heute keinen Imperialismus mehr.

Der Text der Gruppen gegen Kapital und Nation stellt sich die Frage: Wie sieht es damit heute aus?

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Sonne, Sommer, Theorie! Zu entspannten Uhrzeiten werden zweimal täglich mehrere parallele Workshops angeboten, die, wie „im echten Leben“, in Konkurrenz zu anderen schönen Beschäftigungsmöglichkeiten wie schwimmen, schlafen, spazieren oder Lagerfeuerromantik (sehr umstritten!), stehen.

Das Camp wird in Niedersachsen stattfinden und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sein.

Details und Anmeldung findet ihr auf der Website von Gruppen gegen Kapital und Nation.

Es wird auf jedenfall Menschen aus Salzburg geben, die das Sommercamp besuchen. Wenn Ihr Lust habt gemeinsam zu reisen, meldet euch einfach per Mail an geskrit@riseup.net .

Critisticuffs – unsere englischen Freund*innen von Gruppen gegen Kapital und Nation haben einen kurzen Text zum Thema Steuern geschrieben.

Some people feel good because they pay their taxes. For a left wing person they may feel that they deserve more NHS, for a right wing person more responsible spending. These arguments often start from the person saying ‘I pay my taxes…’. We say – so what?

Ort: soli.cafe – Schallmooser Hauptstraße 31
Datum und Zeit: Donnerstag 4. April um 19 Uhr

Eine Veranstaltung der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg (https://geskrit.wordpress.com) und Gruppen gegen Kapital und Nation (https://gegen-kapital-und-nation.org) in Kooperation mit Solidarisches Salzburg.

Was ist die EU? Friedensmacht oder ein Europa der Banken und Konzerne

Die Linke in Europa ist in ihrer Beurteilung der EU gespalten: Ist sie ein Friedensprojekt gegen nationalen Chauvinismus oder ein Europa der Banken und Konzerne?

Letzteres Urteil ist komisch, weil sich in der EU ja keine Banken und Konzerne zusammengetan haben, sondern Nationalstaaten. Sie haben sich jeweils einen nationalen Vorteil von dem Bündnis versprochen und betrachten die EU dementsprechend immer noch als Mittel für den nationalen Erfolg. Das lief nie ohne Streit ab und die bereits eingerissenen Verflechtungen der Länder miteinander, die mit der Entwicklung der EG/EU, voranschreiten, sind dabei immer als wechselseitiges Druckmittel eingesetzt worden. Das provozierte weiter Gegenwehr und der anhaltende Streit drohte das Gesamtprojekt zu schwächen. So standen die Länder immer wieder vor der Alternative: a) An die EU mehr Kompetenzen abtreten und die Gemeinschaft gegen die vielen nationalen Einzelinteressen zu stärken. Oder aber b) die vielen nationalen Einzelinteressen mehr zu berücksichtigen und dafür das Projekt rückabzuwickeln. Letzteres bedeutet dann: Auf die Stärke, die die Gemeinschaft der eigenen nationalen Position in der Welt gibt, muss ein Stück weit verzichtet werden. Diese Art und Weise, wie sich das Bündnis weiterentwickelt hat, soll anhand von Beispielen auf der Veranstaltung erklärt werden.

Fraglich ist dann aber auch die andere linke Einschätzung, nach der die EU den Frieden in Europa und in der Welt befördere. Immerhin heizt ja gerade der Widerspruch, dass Staaten die EU für ihren nationalen Erfolg benutzen wollen und dafür andere nationale Interessen in der EU klein halten wollen, den Nationalismus ordentlich an. Und wenn z.B. die Grünen in Deutschland so zur Europawahl antreten: „Wir wollen Europas Rolle in der Welt stärken und die EU wieder handlungsfähiger machen.“; ist das dann die Abwesenheit einer Großmachtphantasie?

Dass ein Europa von souveränen Vaterländern (FPÖ, AfD etc.) keine vernünftige Sache ist, ergibt sich alleine aus der Erklärung und Kritik der EU, die immerhin ein Bündnis von Staaten ist, das die nationale Größe der jeweiligen Länder in der Welt als ganzen Zweck in sich trägt. Was von der nationalen Sache also überhaupt zu halten ist, wäre allemal zu klären, bevor man sich in die falsche Alternative von mehr Nationalstaat versus mehr EU reindenkt.

Ort: Unipark Salzburg / Erzabt-Klotz-Straße 1 / Raum 1.009 / 1 Stock
Datum und Zeit: Mittwoch 3. April 2019 um 18 Uhr

Eine Veranstaltung der GRAS Salzburg (https://www.facebook.com/GRASSalzburg/) in Kooperation mit der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg (https://geskrit.wordpress.com) und Gruppen gegen Kapital und Nation (https://gegen-kapital-und-nation.org).

Der rechte Standpunkt und die EU am Beispiel AfD: Die Wiederherstellung der Volkseinheit braucht staatliche Souveränität

Die Unzufriedenheit mit den Leistungen der EU für die jeweilige Nation ist notorisch in jeder Partei beheimatet. Und je nach Partei und Nation und Lage kommt es auch zu Urteilen, dass die EU gerade eher kein großer Beitrag für den nationalen Erfolg ist. So hat auch die AfD angefangen, als sie kritisierte, dass mit den „Hilfspaketen“ für Griechenland die deutsche Kreditwürdigkeit einer zu großen Gefahr ausgesetzt werden würde. Mittlerweile sind die Gründungsväter weg und die AfD hat sich weiterentwickelt. Sie kritisiert nicht mehr diese oder jene Entscheidung der EU-Kommission, sondern beklagt den generellen Souveränitätsverlust der Nationen innerhalb der EU. Sie propagiert ein Europa der Vaterländer statt einem Bündnis mit supranationalen Institutionen. Damit steht sie in einer Reihe mit Orban, FPÖ, Front National und anderen rechten Standpunkten, die auf dem Vormarsch sind.

Auf der Veranstaltung soll dieser Standpunkt am Beispiel der AfD analysiert und kritisiert werden. Dabei sollen scheinbar zwei sehr unterschiedliche Ausgangspunkte des rechten Standpunktes dargestellt werden, und wie sie in der EU-Kritik münden: a) Die Krisendiagnose, dass das Volk kaputt gehe und b) die sich verändernde weltpolitische Lage. Aus beidem ergibt sich für die Rechten die Forderung nach einer neun Form staatlicher Souveränität.

Auf die EU-Pläne von Merkel und Macron wird in der Veranstaltung Bezug genommen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit den Rechten herauszuarbeiten. Nebenbei ergibt sich dabei, dass deren Großmachtsphantasien sich locker mit der AfD messen lassen können. Beide Seiten streben Machtvollkommenheit an – die Wege unterscheiden sich.

Am Freitag den 27. Juli 2018 17:00 – 18.30 findet in der Autonomen Wohnfabrik eine Veranstaltung der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg mit dem Titel „Einige Mythen über den Kapitalismus richtig gestellt“ statt. Dies passiert ihm Rahmen der Skillfabrik, welche ihr von Freitag bis Sonntag in der Autonomen Wohnfabrik besuchen könnt.

In diesem Workshop wollen wir uns näher mit dem Kapitalismus auseinandersetzen und gemeinsam solche Fragen diskutieren wie: „Was macht den Kapitalismus im Kern eigentlich aus? Gibt es heutzutage überhaupt noch Ausbeutung?“ oder auch „Sind nicht Unternehmer*innen genauso Opfer des Kapitalismus wie Lohnabhängige“ und einige mehr.

Der Fokus des Workshops liegt in der gemeinsamen Diskussion und dem Klären spannender Fragen die in dieser Diskussion aufkommen.

Das antinationale Sommercamp der Gruppen gegen Kapital und Nation findet dieses Jahr in Niedersachsen im Norden Deutschlands statt. Wann? Vom 18. bis 22.7 2018. Anmelden und mehr erfahren könnt ihr auf der Website der Gruppen gegen Kapital und Nation.

Es werden auch Menschen aus Salzburg dorthin fahren. Wer Interesse hat auch teilzunehmen und gemeinsam reisen will, meldet sich einfach via geskrit@riseup.net .

Am Donnerstag den 31. Mai um 19 Uhr findet im Anna96 / Poschingerstraße 10 (dem Vereinslokal der Autonomen Wohnfabrik Salzburg) eine Diskussionsrunde zum Thema „Konkurrenz und Wettbewerb“ statt. Organisiert von der Basisgruppe Salzburg und der Gruppe außer Konkurrenz Nürnberg (Teil der Gruppen gegen Kapital und Nation).

Wir wollen uns zunächst den Begriff Konkurrenz/Wettbewerb anschauen: Der steht prinzipiell im Widerspruch zu seinem guten Ruf, ein Mechanismus zum Besten für alle zu sein. Das wollen wir zunächst anhand allgemeiner Rechtfertigungen der „Wettbewerbsgesellschaft“ diskutieren. Dagegen wollen wir zeigen, dass nur Unternehmen aus der Konkurrenz ihren Nutzen ziehen: Mit der Macht über den Produktionsprozess haben sie ein taugliches Mittel, ihr Vermögen zu vergrößern. Die Konkurrenz durch andere Unternehmen mag ihnen lästig sein, dient ihnen aber auch als Richtschnur und als Rechtfertigung für die Effektivierung des Produktionsprozesses in ihrer Firma.

Auf wessen Kosten sie dies tun, soll anschließend Thema sein: Die Lohnabhängigen konkurrieren untereinander mit ihrer Brauchbarkeit für die Unternehmen. Gestalten können sie diese Konkurrenz nicht, sie sind vom Urteil der Unternehmen abhängig. Und ihr einziges Mittel macht sie selbst fertig: möglichst billig und fleißig sein.

Die Diskussionsveranstaltung findet am Montag den 18.12.2017 um 18 Uhr im Shakespeare Salzburg statt.

Ein neues Rezept gegen unzeitgemäße Armut?  – Das ‚bedingungslose Grundeinkommen‘ und sein unheimlicher Freundeskreis beweisen: Der Kapitalismus ist einfach unverbesserlich!

Linke Vertreter des BGE meinen, dass die Armut, die in unserer Marktwirtschaft Marke BRD heimisch ist, angesichts beeindruckender Warenberge und Produktivkräfte eigentlich überflüssig und die Möglichkeit ihrer glücklichen Überwindung deswegen mit Händen zu greifen ist: Mit der passenden Dosis Umfairteilung wollen sie dem Kapitalismus die Bedrohung durch Armut abhandeln, die so vielen seiner Insassen zu schaffen macht.
Solche wohlmeinenden Ideen fangen sich seit jeher von den ideellen wie den wirklichen Sachwaltern der ‚herrschenden Zustände‘ mit dem Verweis auf eben diese ‚herrschenden Zustände‘, die ‚nun mal‘ so sind, wie sie sind, ihren antikritischen Konter ein: Sie beißen sich an der unumstößlichen marktwirtschaftlichen Realität einfach die Zähne aus und ihre Vertreter blamieren sich als realitätsferne Träumer – was ganz selbstverständlich für die ‚Realität‘ und gegen die Verbesserungsideen sprechen soll.
Doch mittlerweile hat das bedingungslose Grundeinkommen neue, mächtige Freunde gewonnen: In Davos und anderswo wird der Vorschlag von Industriekapitänen und Konzernvorständen selbstbewusst aufgegriffen und als Antwort auf die ‚Probleme‘ ihrer schönen neuen ‚Arbeitswelt 4.0‘ ins Spiel gebracht – die sie in den goldenen Zeiten digitalisierter Weltmarktkonkurrenz mittels Massenentlassungen und Niedriglöhnen auch weiterhin tüchtig herzustellen gedenken. Und auch die Politik denkt über das Grundeinkommen nach; darüber nämlich, ob es nicht ein zeitgemäßer Ersatz für die ein oder andere kompliziert konstruierte Sozialkasse sein könnte – und kündigt damit an, sich machtvoll um alle Probleme zu kümmern, die ihr aus Armut und Existenznot erwachsen, mit denen sie auch in Zukunft ganz fest rechnet. Ausgerechnet am berechnenden Gequatsche von Unternehmern und Politik über das Grundeinkommen wäre also zu lernen, wie verbissen die Macher des Kapitalismus darauf bestehen, dass Armut und Wachstum untrennbar zusammengehören.
In die Debatte, ob die schöne Idee des bedingungslosen Grundeinkommens durch die unverhoffte Schützenhilfe nun endlich möglich oder in den ‚falschen Händen‘ missbraucht wird, wollen wir uns lieber nicht einmischen. Der Vorschlag ist nämlich weder zu bescheiden, noch unrealistisch und schon gar nicht menschengerecht – sondern ein fataler Irrtum über den Charakter von Arbeit und Reichtum in dieser Gesellschaft.

 

Nächste Woche startet das antinationale Sommercamp der Gruppen gegen Kapital und Nation im Süden. Wir haben aktuell noch ein paar Restplätze frei – insbesondere für die Tage von Sonntag, 20.8 bis Mittwoch, 23.8.2017. Wenn ihr also spontan doch noch Lust habt, meldet euch am besten gleich an! Unter: www.gegner.in

Falls ihr euch schon vor einiger Zeit angemeldet, aber nie eine Mail mit genaueren Details zum Camp von uns bekommen habt: meldet euch bitte nochmal bei uns! Wir hatten zu Beginn der Anmeldung technische Probleme, es könnte also sein, dass eure Anmeldung verloren ging.

Was ist nun dieses Camp?!

Dieses Jahr gibt es wieder ein Antinationales Sommercamp mit Sonne und Theorie, Sommer und Diskussion, Baden und Argumenten. Täglich werden dort zweimal zu entspannten Uhrzeiten mehrere parallele Workshops angeboten, die, wie „im echten Leben“, in Konkurrenz stehen zu schwimmen, schlafen, Spaziergängen, kickern und Lagerfeuerromantik (letzteres sehr umstritten).

Auf den Camps wird es Workshops u.a. zu folgenden Themen geben: Afrikas Integration in den Weltmarkt: Von Kolonien zu Rohstoffländern zu Schuldenstaaten, Trump, Weltwirtschaftsordnung, Einführung in die Kapitalismuskritik, Postwachstumstheorie, Flüchtlingspolitik, Meinungsfreiheit, Konkurrenz und Wettbewerb, Von wegen unsichtbare Hand: wie der Kampf der Unternehmer ihr Personal ruiniert, Kritik des Nationalismus, …

Hier zur Anmeldung und mehr Details…

 

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