Regelmässig (derzeit abwechselnd Dienstag und Samstags) findet der Diskussionsabend, kurz: Diskoabend, im Infoladen Salzburg (immer dritter Dienstag im Monat) statt. Die konkreten Termine und Themen findet ihr auf der Facebook Seite der Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] und auch auf der Homepage des Infoladens.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend?  Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Texte der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Nächster Diskoabend Termin im Infoladen: Dienstag 21.3 um 19 Uhr

Der 12-Stunden Arbeitstag beschäftigt derzeit Arbeiter*innenkammer und Gewerkschaft. Wir wollen uns dieses Mal ansehen was an dieser Idee der Wirtschaft kritisiert wird und wir diskutieren was wir von der Kritik halten.

Und natürlich gilt wie immer: Ihr könnt auch spontan einen Text mitnehmen, den ihr gerne diskutieren wollt. Themenvorschläge nehmen wir immer gerne auf, einfach Mail an geskrit@riseup.net.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Wann: Montag, 6. März 2016 um 19 Uhr
Wo: Infoladen Salzburg Lasserstrasse 26, 5020 Salzburg

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] lädt ein zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema:
Roh, randalierend, rassistisch – also sittlich intakt: Der Fußballfan und seine Kultur
Referent ist ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt

„Das hat mit Fußball- und Fankultur nicht das Geringste zu tun!!“
– heißt es über den Aufsteiger RB Leipzig, der nichts anderes tut als die 15 anderen Mannschaften der Liga, und seine „Dosen-Söhne“, die nichts anderes tun als die Fans der anderen Klubs;
– heißt es zugleich über diejenigen, die dieses Urteil über den RB Leipzig und seine Fans nicht nur teilen, sondern der Verachtung, die darin liegt, in Wort und Tat Luft verschaffen;
– heißt es regelmäßig von Seiten der Klub-Offiziellen, der Fan-Vertreter, der Presse … über diejenigen, die in und vor den Stadien ihre Anhänglichkeit an den eigenen Verein als Verachtung gegenüber jedem Gegner und seinen Fans ausleben;
– heißt es über die dazugehörigen Gewaltexzesse auch aus dem Mund der Sprecher von Polizeidirektionen, die gleichwohl jedes Fußballspiel als wöchentlichen Ausnahmezustand vorbereiten;
– heißt es so regelmäßig wie eintönig über alle ‚Vorfälle‘ von Rassismus und sonstigen Formen von Diskriminierung, die eintönig und regelmäßig ‚am Rande‘ des fröhlichen Rasenballspiels auftreten.
Was für ein Quatsch, das alles. Jeder weiß, dass ‚so etwas‘ ganz fest zum Fußball und seiner Fankultur gehört. Wir erklären auf unserer Veranstaltung, wieso und inwiefern. Und wir klären damit auch, warum diese bedeutende Parallelgesellschaft ihren guten Ruf in der Nation einfach nicht verliert.

Nächster Diskoabend Termin im Infoladen: Dienstag 17.1 um 19 Uhr

Das letzte Mal haben wir uns mit dem Text „Das antimuslimische Ressentiment: Zum Begriff und Begreifen einer modernen Befindlichkeit“ der Zeitung Phase 2 beschäftigt. In diesem Text ist die Rede davon, „dass das moderne Phänomen des Islamismus mit dem Scheitern nachholender Modernisierung zusammenhängt“.

Auf Basis des Jungle World Artikels „Die Furie der Zerstörung: Über Globalisierung und Gewalt, Staat und Krieg.“  wollen wir uns mit diesem Phänomen beschäftigen.

Und natürlich gilt wie immer: Ihr könnt auch spontan einen Text mitnehmen, den ihr gerne diskutieren wollt. Themenvorschläge nehmen wir immer gerne auf, einfach Mail an geskrit@riseup.net.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Nächster Diskoabend Termin im Infoladen: Dienstag 20.12 um 19 Uhr

Bald ist es nun wieder Weihnachten. Dieses mal wollen wir uns also diesem Thema widmen.

Zwei Möglichkeiten gibt es. Entweder hören wir uns den Vortrag der Gruppe „Farbe Rot“ über das Thema Weihnachten und Familie an  oder wir diskutieren den Weihnachtsartikel von keinort.de .

Und natürlich gilt wie immer: Ihr könnt auch spontan einen Text mitnehmen, den ihr gerne diskutieren wollt. Themenvorschläge nehmen wir immer gerne auf, einfach Mail an geskrit@riseup.net.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Wann: Samstag 10. Dezember 2016 um 19 Uhr
Wo? Infoladen Salzburg Lasserstrasse 26, 5020 Salzburg

Die Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit] lädt ein zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema:
Der Rechtsruck in den westlichen Demokratien: „Wir sind das Volk!“ im Krisenmodus
Referent ist ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt

Ankündigungstext:
„Wir sind das Volk!“ – Dieser Ruf gilt seit zweieinhalb Jahrzehnten als größte anzunehmende Aufmüpfigkeit und Anspruchshaltung eines Volkes gegenüber seiner Herrschaft, ohne die es peinlicherweise noch nicht einmal wüsste, wem es diese Tatsache mitteilen sollte. Woher kommt das?

„Wir sind das Volk!“ – In diesem empörten Aufschrei darf jede Unzufriedenheit mit jeder der beschissenen sozialen Lagen mitgedacht werden, von denen das Volk so viele – und in Krisenzeiten immer mehr – auszuhalten hat. Und gleichzeitig wird keine einzige davon in dieser Parole benannt. Wie geht das?

„Wir sind das Volk!“ – Diese stolze Selbstbezichtigung zielt so selbstverständlich, dass es nicht einmal dazu gesagt werden muss, vor allem darauf ab klarzustellen, dass andere nicht zu diesem feinen Kollektiv gehören. Dass denen also diejenigen Privilegien zu entziehen sind, von denen die Rufer aus irgendeinem Grunde der Meinung sind, sie seien mit der Zugehörigkeit zum Volk – zumindest eigentlich – verbunden. Wie kommen sie darauf? Den Rest des Beitrags lesen »

In der FAZ ist vor kurzem ein Artikel zur Wahl Trumps zum Präsidenten von Amerika erschienen. Tenor: Trump ist abzulehnen, weil er den Freihandel gefährdet.

Einmal angenommen, die Aussage stimmt – Trump wäre wirklich eine Bedrohung für den Freihandel. Schließlich hat er ja angekündigt, Strafzölle gegen China einzuführen und verschiedene Freihandelsabkommen zu revidieren bzw. die Verhandlungen zu angehenden Abkommen zu stoppen.

Für Trump versteht es sich von selbst, die Freihandelsabkommen Nafta mit Mexiko und Kanada neu zu verhandeln und TTP (Asien) und TTIP (Europa) gleich ganz im Reißwolf zu schreddern. „Freihandel ist als akademische Veranstaltung eine noble Sache“, pflegt Trump zu scherzen: „Aber unsere Regierung hat sich in einem Handelskrieg von China besiegen lassen.“

Freihandel = Arbeitsteilung ?

Also angenommen, diese Aussage stimmt – warum sollte man dann deswegen gegen Trump sein? Diese Frage beantwortet die FAZ, indem sie etwas über diesen Freihandel behauptet, nämlich dass dieser dazu diene die notwendige Arbeit zwischen den Völkern aufzuteilen und so die Welt optimal mit Gebrauchswerten zu versorgen. Den Rest des Beitrags lesen »

Reich und Arm driften auseinander – so heißt es. Doch wenn man die ganze Welt anschaut, stimmt das überhaupt nicht.

Mit diesem Satz beginnt der Artikel Globalisierung: Nach oben gehangelt auf ZeitOnline. Mit vielen Zahlen und Statistiken soll folgendes belegt werden:

Die Erzählung vom Niedergang der Mittelschicht und dem Anstieg der Armut ist in ihrem Kern von einer westlichen Sicht der Dinge geprägt. Für einen großen Teil der Menschheit hingegen gilt: Die Welt ist heute materiell betrachtet in einem besseren Zustand als in der vermeintlich guten alten Zeit.

Ob nun die Statistik, dass im Vergleich vor 10 Jahren weit mehr Menschen über 1,90 US Dollar pro Tag verfügen, beweist, dass sich die Lebensbedingungen dieser Menschen verbessert hat, ist fraglich (kurzes Stichwort: Subsistenz vs. Lohnarbeit). Weiters kann mensch sich die Frage stellen, ob der Zugang zu Trinkwasser auch schon zugleich die gesicherte Versorgung darstellt (kurzes Stichwert: Güter nur für die, die es sich leisten können).

Doch nehmen wir an all diese Zahlen und Statistiken treffen zu, so stellt sich für ZeitOnline folgende Frage:

Weil die Welt in Staaten eingeteilt ist, ist die globale Dimension der Einkommensverteilung bislang kaum Gegenstand öffentlicher Debatten. Dabei wirft sie einige extrem knifflige moralphilosophische Fragen auf: Ist es beispielsweise ein Skandal, wenn es in Deutschland mehr Arme gibt, weltweit aber weniger? Und wenn die Armen in Deutschland unter der Globalisierung leiden, die Armen in Laos aber von ihr profitieren: Ist es dann legitim, die Globalisierung zu bekämpfen, obwohl doch ein laotischer Armer erheblich ärmer ist als ein deutscher Armer?

Kurz gesagt: Sollten wir die Globalisierung nicht dafür loben, dass sie Menschen in ärmeren Gegenden bevorteilt und die Nord-Süd Einkommensschere verringert? Den Rest des Beitrags lesen »

Nächster Diskoabend Termin im Infoladen: Dienstag 15.11 um 19 Uhr

Wer gegen den Kapitalismus argumentiert, der*die führt die Armut der Massen gegen ihn ins Feld. Doch werden die Leute wirkllich immer ärmer oder stimmt es, was ein Artikel der ZeitOnline meint: „Reich und Arm driften auseinander – so heißt es. Doch wenn man die ganze Welt anschaut, stimmt das überhaupt nicht.„. Diesen Text und dessen Inhalt diskutieren wir an diesem Abend…

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Nächster Diskoabend Termin im Infoladen: Dienstag 18.10 um 19 Uhr

An diesem Abend wollen wir uns dem Thema China und der sogenannten Stahlkrise widmen. So wird z.b. im derStandard berichtet:

Alarm in der Stahlbranche. ArcelorMittal schreibt Milliardenverlust, ThyssenKrupp und Salzgitter halten sich nur dank harter Sparprogramme in den schwarzen Zahlen. Grund sind Überkapazitäten und Preisverfall, die durch eine Stahlschwemme aus China und Russland verstärkt werden. Hinzu kommt, dass die Nachfrage weit unter dem Niveau von 2007 liegt. Das setzt der Branche zu – und scheucht die Politiker auf.
[derstandard.at]

Wir wollen uns anhand eines kurzen Kommentars aus der Ausgabe 3-16 des Gegenstandpunkts mit dem Titel Vor 15 Jahren versprochen, jetzt von China gefordert,  vom Westen bezweifelt: Ist China eine Marktwirtschaft? diskutieren, was nun dran ist an der „Schwemme“ und den „unfairen Subventionen“.

Was ist nun dieser ominöse Diskoabend? Wir lesen gemeinsam nicht nur die beliebtesten Text der 70er und 80er Jahre, sondern auch aktuelle politische Thesen, Analysen oder auch ganz einfach Zeitungsartikel. Wir diskutieren gemeinsam und solidarisch und versuchen so die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und so veränderbar zu machen. Kurz: Im Vordergrund steht diesmal weniger Party und Musik, sondern Grübeln und Diskutieren.

Wer selbst Texte mitnehmen will kann das gerne tun. Notwendig wird es nicht sein, Kopien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind keine vonnöten!

Diese Fragen stellt sich Philipp Maier – Partner und Arbeitsrechtsexperte bei Baker & McKenzie – in einem Beitrag im derStandard.at.

Etwas durchzieht den Text im derStandard.at: Die gesellschaftlichen Widersprüche, die sich im Arbeitsrecht manifestieren, werden als Zufälligkeiten, als etwas das „halt so ist“ dargestellt. Welcher Widerspruch zwischen welchen Interessen ist von uns hier gemeint?

An der Lohnarbeit gibt es zwei Interessen: Für die Unternehmen – die arbeiten lassen – zählt vor allem eins: Ist die Arbeit rentabel? Wenn sie es ist, kann es davon nicht genug geben. Ist sie es nicht, soll sie nicht passieren und auch niemand dafür gezahlt werden. Aus der Sicht der Arbeitnehmer*innen, der Lohnabhängigen, stellt sich die Lage natürlich „etwas“ anders da.

Aus genau diesem Interesse der Unternehmen an Arbeit ergeben sich einige Konsequenzen. Diese Konsequenzen und Auswirkungen auf die Arbeitswelt von Arbeitenden verschweigt der Artikel auch gar nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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